Plegetipps

 

So einfach pflegen Sie Ihren Parkettboden:

 

  • Losen Schmutz und Staub entfernen Sie durch Fegen oder Staubsaugen mit einer Parkettdüse
  • Feinen Schmutz bitte nur mit einem nebelfeuchtem Wischgerät oder Lappen aufnehmen
  • Gute Fußabtreter an den Eingängen halten Sand und Schmutz weitgehend fern und vermindern den Reinigungs- und Pflegebedarf
  • Filzgleiter unter Stühlen und Tischen verhindern Kratzer. Rollen nur nach DIN EN 12529 (erkennbar an der zweifarbigen Rolle) verwenden. Zusätzlich empfehlen wir geeignete Unterlagen
  • Schützen Sie Ihr Parkett vor zu starker Sonneneinstrahlung, dies könnte eine stärkere Verfärbung zur Folge haben. Auch beim Auflegen von Teppichen kann die Sonneneinstrahlung zu unterschiedlichen Verfärbungen kommen.
  • Falsche Reiniger, Sand, Steinchen, Mikrofaser, saure oder alkalische Substanzen, Lösemittel, Pfennigabsätze, Metall und Metallabrieb können die Oberfläche angreifen und zu Druckstellen, Kratzern oder Verfärbungen führen
  • Zur werterhaltenden Pflege verwenden Sie bitte spezielle Pflegemittel des Parkettherstellers und beachten dabei seine Anweisungen sowie die Pflegeintervalle

 

Raumklima

Der natürliche Werkstoff Holz atmet. Ist die Luft sehr trocken wird Feuchtigkeit dem Holz entzogen und das Holz schwindet. Dabei kann es zu mehr oder minder großen Fugen kommen. Höhere Luftfeuchtwerte können das Holz zum Quellen bringen. Bewerten Sie dies bitte nicht als negativ, sondern als Natürlichkeit des Holzes. Das ideale Raumklima liegt bei einer Temperatur von ca. 20°C und einer rel. Luftfeuchtigkeit von ca. 50 %. Während der Heizperiode kann ein Luftbefeuchter wertvolle Dienste leisten. Bedenken Sie auch, dass Sie durch den Einsatz eines Luftbefeuchters wertvolle Heizenergie sparen können, da Sie durch eine höhere Luftfeuchtigkeit eine geringe Raumtemperatur als angenehm empfinden.

 

Was ist wenn …

… unterschiedliche Bodenhöhen vorhanden sind? Unterschiedliche Bodenhöhen sollen aus optischen, aber auch aus Gründen der Sicherheit, möglichst plan angepasst werden. Hierzu bieten sich – je nach Höhendifferenz und Untergrund – Spachtelungen, Dämmlagen oder Holzwerkstoffplatten an. Möglich ist auch der Einsatz unterschiedlich dicker Parkettarten. Dort, wo keine Angleichung möglich ist, müssen Ausgleichsprofile eingebaut werden.

 

… Allergiker in der Familie sind? Holzfußböden sind grundsätzlich für Allergiker sehr gut geeignet! Da die Auslöser für Allergien sehr unterschiedlich sein können, sollte der gesamte Bodenaufbau jedoch unter Mithilfe des behandelnden Arztes oder Heilpraktikers hinsichtlich der Unbedenklichkeit individuell für jeden Patienten ausgewählt werden. Bei der Klebung von Parkett sollten grundsätzlich so genannte EC1-Produkte eingesetzt werden, da bei diesen Produkten weitestgehend von einer emissionsfreien Verlegung ausgegangen werden kann. Parkett gilt als einer der günstigsten Fußböden auch für Hausstaub-Allergiker. Parkett lässt sich nebelfeucht aufwischen und damit von Staub befreien.

 

… das Haus besonders hellhörig ist? Eine Verbesserung des Trittschallschutzes kann erreicht werden, indem eine passende elastische Trittschalldämmunterlage in 3 oder 5 mm Stärke auf den Unterboden geklebt wird. Auf dieser Matte wird dann das Parkett vollflächig geklebt.

 

… Fugen aufgetreten sind? Eine gleichmäßige Fugenbildung ist bei Holzfußböden grundsätzlich normal und ein Kennzeichen eines natürlichen Werkstoffes. Bei größeren Fugen sollten Sie Ihr "Raumklima" überprüfen.

 

… ein Eimer Wasser umgestoßen wurde? Prinzipiell ist stehende Feuchtigkeit auf Parkett stets zu vermeiden! Wasser führt zu Quellungen und Fugenbildung. Deshalb gilt, verschüttete Flüssigkeiten schnellstmöglich aufzuwischen.

 

… Kerzenwachs auf den Boden getropft ist? Das Wachs mit einem Holz- oder Kunststoffspachtel vorsichtig abschieben und anschließend die Rückstände mit einem geeigneten Grundreiniger entfernen. Nachdunkeln und Verfärbung des Holzes Als Naturstoff reagiert Holt auf Tageslicht, indem es sich im Lauf der Zeit verfärbt bzw. nachdunkelt. Diese Veränderung wirkt sich auf Parkett positiv aus. Seine naturgegebene Holzfarbe wird dadurch intensiviert und seine natürliche Note vertieft. Die Stärkste Farbveränderung erfolgt meist in den ersten Wochen der Verlegung.